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Männer, das entbehrliche Geschlecht, Teil 1

Wohin soll uns die Evolution noch führen? Unser Gehirn wächst schon seit langem nicht mehr, im Gegenteil, es schrupft. Kiemen wird sie uns nicht wachsen lassen, obwohl wir die auf unserem Planeten gut gebrauchen könnten, ist doch seine Oberfläche überwiegend mit Wasser bedeckt. Wo also wird sie uns hinführen, die weitere Entwicklung der Menschheit? Es lohnt sich, darauf einige Gedanken zu verschwenden.

Er gehorcht mir nicht mehr

Über viele Jahre haben wir uns aneinander gewöhnt. Anfangs wurde meist das gemacht, was er wollte. Dann haben mir meine Eltern und Lehrer beigebracht, dass ein Affe erzogen werden muss, wenn es zu einem gedeihlichen Zusammenleben kommen soll. In endlosen Rangeleien wurde zwischen ihm und mir geklärt, wer von uns wann das Sagen hat. Nun aber kommt es immer öfter vor, dass er nicht mehr das tun will, was ich ihm auftrage. Vielleicht kann er nicht mehr, denn es sind viele Jahre ins Land gegangen und er ist – im Gegensatz zu mir - alt geworden.

Beobachtungen, Erfahrungen und Gedanken

Seit Menschen sprechen gelernt haben, sind viele interessante Beobachtungen, nützliche Erfahrungen und kluge Gedanken innerhalb der Spezies weiter gegeben worden. Solange diese weitergegebenen Erkenntnisse nur gesprochene Worte waren, konnten nur die bedeutsamsten und nützlichsten Informationen durch Wiederholung und Erinnerung bewahrt werden – das meiste ging verloren, wie der sprichwörtliche Nebel im Wind.

Andernorts und früher nannte man es „Agitprop“, ...

... hierzulande und heute heißt es offenbar „öffentlich-rechtlicher Rundfunk“.

Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Es heißt jetzt nicht mehr „Flüchtlinge“, sondern „Geflüchtete“, manchmal auch „Flüchtende“. So auch in dem Beitrag des Deutschlandfunks vom 16. März 317 n.A., der unserem Vorsitzenden aufgefallen war? Wer führt da eigentlich die ordnende Hand? Und warum?

Angst vor dem Abschied?

In unserem neuen Ressort "ABSCHIED" erscheinen zukünftig Beiträge, und natürlich auch Kommentare, rund um das Thema "Abschied". Wir meinen damit jenen "Abschied", den Viele für die endgültige Trennung halten, in dem Andere aber die Hoffnung auf ein Wiedersehen unter besseren Bedingungen sehen: Den Tod.

Wer hat Recht?

In unserer Kultur wird der Tod ausgeklammert, ignoriert. Der Tod wird sozusagen tot geschwiegen. Auch im Erwachsenenalter benehmen sich viele noch immer so naiv, als wären sie zeitlebens Kinder geblieben:

Der umweltfreundliche Tod (U25)

Robert Kaiser hatte den nachfolgenden Aufsatz von Oliver Lück ursprünglich als Kommentar zum Beitrag „Bürgerschaftliches Engagement“ veröffentlicht. Weil aber das Thema „Promession“ ein gemeinsames Anliegen unserer Sektionen NaNareG und U 25 ist und der Beitrag „Bürgerschaftliches Engagement“ im Ressort NaNareG steht, hat sich die Redaktion entschlossen den Kommentar von Robert Kaiser als eigenständigen Beitrag im Ressort U25 zu veröffentlichen.

Der ungeschlechtliche Staat (Neudenk)

Völkerrechtlich braucht ein Staat drei Voraussetzungen: ein Staatsgebiet, Staatsbürger und eine, von diesen und international, anerkannte Rechtsordnung. Von seinen Bürgern muss dieser Staat alles wissen, was für die Aufrechterhaltung seiner Existenz und der Rechtsodnung von Belang ist. Das Wissen, zu welchem Geschlecht sich ein Bürger bekennt, gehört nicht dazu.

Weltbilder (SefmA)

In der öffentlichen Diskussion wird gern mit den einfachen Weltbild-Adjektiven "links" und "rechts" hantiert, so als sei die Welt eine Gerade. Das mag daran liegen, dass selbst einfachste Gemüter mit einem eindimensionalen Weltbild wohl nicht überfordert werden können. Die Begriffe "links" oder "rechts" (in alphabetischer Reihenfolge) werden mal als Beschreibung für eine Denkrichtung gebraucht, dann meist, um die eigene Haltung zu beschreiben, oder sie werden als Etikett verwendet, das man gern einem wenig geschätzten "Anderen" anhängen will.

Queeeeer (U 25)

Wieviele "e" hier auch stehen mögen, es bleibt nur quer. Etwas Besseres wird nicht daraus. Aber der Reihe nach: Unter einem Schreiben einer Grünen-Abgeordneten an einen Freund stand "Frauen- und Queerpolitik". Auf seine Nachfrage, was das denn bedeute, erfuhr er, dass der Begriff "queer" von Menschen verwendet werde, die "sich als nicht heterosexuell/von der Norm abweichend bezeichnen wollen".